Zander
  Sportfischerverein Dietzhölztal e.V.

Fischlehrpfad - Zander

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                                                              letzte Aktualisierung 14.03.2006
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Zander

 

(Dieses Bild basiert auf dem Bild Zander-Schweden.jpg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht

unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist nicht bekannt.)

Der Zander (Sander lucioperca), auch Schill, Hechtbarsch oder Fogosch (ung. fogas) genannt, gehört zur Ordnung der Barsche (Perciformes). Er ist unter den Barschartigen Europas der größte Süßwasserfisch.

Beschreibung

Der Zander wird bis etwa 1,20 m. lang, 12 bis 19 kg schwer und 10 bis 20 Jahre alt. Ursprünglich aus Osteuropa stammend hat er sich vor allem durch Besatzmaßnahmen in west- und mitteleuropäischen Gewässern verbreitet. Er ist ein wichtiger und wertvoller Speisefisch und lebt als Raubfisch in langsam fließenden Flüssen, Seen und Haffen Europas. Inzwischen läuft der Zander dem Hecht den Rang als wichtigster Raubfisch ab, da er zum einen, anders als der Hecht, auch in trüben und dunklen Gewässern jagen kann und zum anderen auch in den anthropogen (vom Menschen gestaltet) überprägten mitteleuropäischen Flusssystemen ablaichen kann, während der Hecht meist keine geeigneten Ablaichplätze (Überschwemmungsbereiche) vorfindet. Zander laichen im Frühjahr und legen dabei Klumpen blassgelben Laichs auf Kiesbänken oder auch auf Wasserpflanzen ab.

Fangmethoden


Der Zander gilt als scheuer, vorsichtiger Fisch, der nicht leicht zu überlisten ist. Besonders große Exemplare über 90 cm Länge und 7 kg Gewicht werden extrem selten gefangen. Als Köder kommen vor allem kleine Rotaugen, Rotfedern, Barsche und Brassen in Frage. Als Kunstköder eignen sich Gummifische (Shads), Blinker, Wobbler und Twister. Alle Köder sollten zwischen 8 cm und 20 cm groß sein. Spezialisten von der mittlerweilen legendären Zanderkant- Gummifreun.de haben Fangmethoden für Zander so spezialisiert, dass diese sehr selektiv geangelt werden können. In Ausnahmefällen werden auch Zander auf Würmer und Maden gefangen.

Besonders erfolgversprechend sind Stellen, an denen sich viele kleine Fische aufhalten. In Seen sind dies die Scharkanten und Unterwasserberge. In Kanälen und flacheren Teichen sollte man den Zander am Ufer vor Schilf und Seerosenfeldern suchen.

Fangzeiten sind an frostfreien Tagen vor allem die Abend und Nachtstunden und bei Frost die Mittagszeit. Die fängigsten Monate sind Mai/Juni und September/Oktober. Die Fangmonate können variieren und sind Gewässer abhängig.

Quelle: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Zander aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der

GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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