Mit einer Gesamtlänge von möglicherweise bis zu 3 Metern und einem Maximalgewicht von über 150 kg ist er der zweitgrößte einheimische Süßwasserfisch hinter dem Stör. Allerdings sind solche Längen extrem selten und konnten im letzten Jahrhundert nicht nachgewiesen werden, ein einigermaßen glaubwürdiger Bericht über einen Wels dieser Größe liegt nur aus dem 19. Jahrhundert vor. Die meisten Welse sind nur etwa 1,30-1,60m lang, Tiere von mehr als 2m sind ausgesprochen selten. Nur ausnahmsweise erreicht der Wels bei optimalen Lebensbedingungen Längen von deutlich mehr als 2m, etwa wie der Kiebinger Rekordwels von 2,49m und 89kg. Übertroffen wurde dieser Riese von einigen noch etwas größeren Exemplaren aus Frankreich, Spanien (Ebro), Italien (Po) und Griechenland, wo dieser Fisch vor einigen Jahrzehnten ausgesetzt wurde, und dank des günstigen Klimas, mangelnder Konkurrenz und guter Nahrungsversorgung extrem gut wächst. Am Po wurde auch der derzeitige Rekordwels gefangen, ein riesiges Ungetüm von 2,78 Länge und 144kg Gewicht.
Er ernährt sich vor allem von Fischen aber auch Würmern, Schnecken, Insekten, Krebsen und mit zunehmender Größe auch von Fröschen, Mäusen, Ratten und verschiedenen am Wasser lebenden Vögeln wie Enten.
Verwandte Arten
der Aristoteles-Wels (Silurus aristotelis) aus Griechenland, neben Silurus glanis die einzige europäische Welsart.
der in europäische Flüsse eingeschleppte Amur-Wels
Zwergwels
der in am Unterlauf des Mekong beheimatete Mekong-Riesenwels
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