(Dieses Bild basiert auf dem Bild Oncorhynchus mykiss aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der
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Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) ist ein ursprünglich aus Nordamerika stammender Salmonide, der etwa 1882 nach Europa eingeführt wurde. Regenbogenforellen, die den Verbrauchern auch als Lachsforellen angeboten werden, sind ausgezeichnete Speisefische, die in Teichwirtschaft gezüchtet werden. Sie eignen sich dazu besser als andere heimische Forellenarten, da sie weitaus höhere Wassertemperaturen vertragen (bis 25 °C).
Merkmale
Regenbogenforellen werden bis zu 80 cm lang und 10 kg schwer. Im dunklen Wasser ist ihr roter Seitenstreifen deutlich erkennbar, während der Körper im klaren Wasser fast nicht sichtbar ist. Er ähnelt der einheimischen Bachforelle, hat jedoch nicht deren ausgeprägtes Muster von roten Punkten. Die Regenbogenforelle hat außerdem einen kleineren und stumpferen Kopf. Der Unterkiefer befindet sich weiter vorne.
Lebensweise
Eine RegenbogenforelleRegenbogenforellen leben als Jungtiere in Schwärmen. Erst ab einem Gewicht von etwa 3 kg beginnen sie ein einzelgängerisches Leben in einem eigenen Revier. Ihre Lebenserwartung hängt stark von der Wasserqualtiät und von anderen örtlichen Gegebenheiten ab; die meisten Tiere werden allerdings nicht älter als 7 Jahre. Es soll jedoch in Kalifornien einige Regenbogenforellen gegeben haben, die bis 11 Jahre alt geworden sind.
Fortpflanzung
Regenbogenforellen werden mit etwa 2 Jahren geschlechtsreif. Ihre Laichzeit dauert in Mitteleuropa von Dezember bis Mai, in den USA von März bis April. Zum Laichen gräbt das Weibchen an einer Flussmündung mit ihren Schwanzflossen eine kleine Laichgrube aus, in welches sie ihre Eier legt. Das Männchen besamt anschließend die Eier, worauf das Weibchen die Grube mit Sand und Kies wieder zudeckt. Die Entwicklung dauert 2-4 Tage. Nach dem Schlüpfen tragen die Jungfische noch einen Dottersack, der sie ernährt. Bis dieser aufgebraucht ist, bleiben sie noch in der Nähe der Grube. In dieser Zeit werden sie auch Setzlinge genannt. Von ihnen überleben nur die wenigsten, die meisten werden von größeren Fischen aufgefressen.
Nahrung
Regenbogenforellen ernähren sich von Insekten, kleinen Fischen, Fröschen, Würmern, Kaulquappen, Bachflohkrebsen und sogar von jungen Exemplare der eigenen Art. Insekten jagen sie sowohl unter Wasser als auch über bzw. an der Wasseroberfläche.
Verbreitung
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der RegenbogenforelleUrsprünglich im Nordwesten der USA und Südwesten Kanadas heimisch, ist die Regenbogenforelle seit 1882 auch in Europa verbreitet. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Laich und junge Fische in viele Regionen der Welt exportiert und dort angesiedelt. Sie leben in Flüssen und Seen, bevorzugen allerdings schnellefließende und klare Gebirgsbäche. Einige der flussbewohnenden Exemplare schwimmen nach einiger Zeit ins Meer und bleiben dort. Wegen ihres blauen Kopfes werden sie auch Stahlkopfforellen genannt. Durch ihren schnellen Wachstum und den großen Nahrungsverbrauch können einheimische Bestände der Bachforellen von Regenbogenforellen verdrängt werden.
Quelle: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Regenbogenforelle aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der
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