66cm großer Rapfen (Aspius aspius), gefangen und fotografiert am Rhein
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Fotograf: C. Weber.)
Der Rapfen oder Schied (Aspius aspius) ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1500 Arten.
Der 10 bis 80 (max. 120) Zentimeter lange Rapfen ist sehr stromlinienförmig, das zahnlose Maul ist oberständig, sehr groß und die Maulspalte reicht bis unter das Auge. Während der Fisch in jungen Jahren als typischer Friedfisch lebt, ernährt er sich mit fortgeschrittenem Alter räuberisch. Er ist damit der einzige zahnlose Räuber in unseren heimischen Gewässern. Der Rapfen ist ein typischer Oberflächenjäger und bevorzugt schnell fließende Gewässer mit starker Strömung.
Die Laichzeit des Rapfen erstreckt sich von April bis Juni, wobei die Männchen Laichausschlag zeigen können.
Der Rapfen ist durch den Bau des Rhein-Main-Donaukanals von Osten her nach Westeuropa eingewandert.
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