Dieses Bild zeigt eine Nase (Chondrostoma nasus).
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Aka.)
Die Nase (Chondrostoma nasus), auch Näsling, Schwarzbauch und Blaunase genannt, gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae).
Sie kommt als typischer Schwarmfisch in Gewässern Mittel- und Osteuropas von der Barben- bis zur unteren Forellenregion vor. Ihren Namen verdankt Sie ihrem extrem unterständigen Maul, das ihre Kopfspitze wie eine Nase aussehen lässt. Die Nase gilt als extrem bedroht, mancherorts sogar als bereits ausgestorben. Eine der Ursachen für den Rückgang dieser einstigen "Massenfischart" ist vor allem die Verbauung unserer Fließgewässer. So werden viele Laichplätze zerstört und die Laichwanderungen verhindert.
Die Nase erreicht eine Größe von 20 - 40 cm und ein Gewicht von bis zu 1 kg. In Einzelfällen können Fische bis zu 50 cm lang und 2 kg schwer werden. Nasen sind Nahrungsspezialisten, sie leben überwiegend von Algen, die sie mit dem harten Unterkiefer abweiden. Die Laichzeit ist von März bis Mai. Beide Geschlechter zeigen dann Laichausschlag. Der Rogner (Weibchen) kann bis zu 100.000 Eier absetzen. Die Nase ist ein Hauptfisch der Donau und kommt zumindest in der Oberen Donau von Donaueschingen bis Sigmaringen und in der unteren Isar von Plattling bis zur Isarmündung in die Donau noch sehr häufig vor, aber auch flussabwärts in Nebengewässern, wie beispielsweise im Wiener Donaukanal.
Die Nase war Fisch des Jahres 1994.
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