Gruendling
  Sportfischerverein Dietzhölztal e.V.

Fischlehrpfad - Gründling

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                                                              letzte Aktualisierung 17.03.2006
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Gründling

 

Ein Bild des Gründlings finden Sie unter folgendem Link:


Ministerium für Umwelt und Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Nicht gefährdet


Lateinischer Name: Gobio gobio L.
Weitere Namen: Greßling, Grundel, Gudgeon (engl.), Goujon (frz.)

Merkmale:
Größe: 8-14 cm, max. bis 20 cm. Körperform: Der Körper des Gründlings ist spindelförmig, fast drehrund und hat einen kurzen, hohen Schwanzstiel. Am langen Kopf fallen große Augen, eine stumpfe Schnauze und ein unterständiger Mund auf. Flossen: Die Rückenflosse hat  9-10, die Afterflosse  8-9 Strahlen. Wie bei allen Gründlingsarten ist die Schwanzflosse gegabelt. Schuppen: Entlang der Seitenlinie liegen 40-42 große Schuppen. Färbung: Die Farbe des Rückens kann schwärzlich-, grünlich- oder bläulichbraun sein. Die Flanken sind heller und tragen längs eine Reihe dunkler, violett bis bläulich schimmernder Flecken: Der Bauch glänzt weiß. Die unpaaren Flossen sowie die Afterflosse sind dunkel gepunktet (TEROFAL 1984).

Ökologische

Ansprüche:

Der Gründling bewohnt bevorzugt Fließgewässer (von der Äschen- bis zur Brassenregion) mit sandig-kiesigem Bodensubstrat. Er kommt aber auch in der Uferzone stehender Gewässer und im Brackwasser vor. Er zählt zu den euryöken (anpassungsfähigen) Fischarten.
Er ist ein gesellig lebender, typischer Grundfisch, der sich von wirbellosen Bodentieren (Würmer, Krebse, Insektenlarven) und gelegentlich auch von Fischlaich ernährt.
Zur Laichzeit (Mai - Juni) unternehmen die Fische oft schwarmweise kurze, flußaufwärts gerichtete Wanderungen. Die 1,3 - 1,6 mm großen Eier (1.000 - 3.000 Stück/Weibchen) werden an Steinen oder Wasserpflanzen abgelegt.

Vorkommen in

Europa:

Das Verbreitungsgebiet des Gründlings erstreckt sich von Mittel- und Südsibirien bis Europa. Hier wird es im Süden durch die Pyrenäen und Alpen begrenzt. Der Gründling fehlt in Nordschweden und Norwegen.

Vorkommen in

Nordrhein-

Westfalen:

Der Gründling war früher in allen Fließgewässern von Nordrhein-Westfalen weit verbreitet, so berichtet SUFFRIAN (1846): "In allen fließenden Gewässern, und nirgens selten".
Der Gründling ist auch heute in fast allen Fließgewässern Nordrhein-Westfalens weit verbreitet. Insgesamt wurden 650 Nachweise registriert. Alle Populationen sind selbstreproduzierend. Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 1991. Aktuelle Informationen über den Stand der Verbreitung des Gründlings in NRW sind in Bearbeitung.
Gefährdung:
Der Gründling ist in NRW nicht gefährdet.
Besondere Schutzmaßnahmen sind zur Zeit nicht erforderlich.
Literatur:
SUFFRIAN (1846), TEROFAL 1984

 

Quelle: Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

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